Sehenswertes im Lienzer Talboden

Sehenswertes im Lienzer Talboden

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aguntum

 

Aguntum - Tirols einzige Römerstadt
Aguntum - an der berühmten Handelsstraße Julia Augusta gelegen - wurde vor fast 2.000 Jahren unter Kaiser Claudius zur Stadt erhoben und war einzigartiges Handelszentrum der Region. Das Grabungsgelände Aguntum bietet zahlreiche Anziehungspunkte, die man vom Aussichtsturm aus komplett überblicken kann. Sensationell war die Entdeckung eines Atriumhauses. Noch nie hat man in den Alpen, so weit nördlich von Pompeji, ein derartiges Bauwerk gefunden. Es ist in seiner mediterranen Bauweise für das alpine Klima vollkommen ungeeignet. Wie wohlhabend die Bevölkerung war zeigt auch die Therme. Eine wunderbare Errungenschaft römischer Zivilisation. In Aguntum erwartet den Besucher ein beeindruckendes Bild der Kultur und Zivilisation der Römerzeit in den Alpen.

Öffnungszeiten: Mitte April bis Ende Oktober
Infos unter: 0043/4852/61550 oder www.aguntum.info

 

Lavanter Kirchbichl Der Lavanter Kirchbichl - vorchristliches Zeugnis
Das Gemeindegebiet von Lavant liegt zwei km östlich der römischen Stadt Aguntum. Der Lavanter Kirchbichl ist ein heiliger Berg in Osttirol. Schon in keltischer Zeit befand sich dort eine Tempelanlage. Man fand Spuren wie einen Steinplattenboden, eine Feuerstelle und eine Vorratsgrube aus der LaTène Zeit. Die gesamte Provinz wurde von den Germanen bedroht und so wurde der Hügel zur Rückzugssiedlung für die Bewohner der nahen römischen Stadt Aguntum. Heute befinden sich auf dem Kirchbichl außer den Ausgrabungen noch zwei Kirchen.
St. Ulrichskirche - Pfarrkirche von Lavant. Der ursprüngliche Bau wurde im 16. Jahrhundert errichtet. 1770 wurde die Kirche unter Einbeziehung der bisherigen Bausubstanz umgebaut, wobei das Spitzportal erhalten blieb. Ein Madonnen-Gnadenbild aus dem 17. Jahrhundert zieht seit dieser Zeit unzählige Wallfahrer an.
Die Kirche St. Peter und Paul. Der sakrale Bau soll 850 von Papst Leo IV. eingeweiht worden sein. Um diese Begebenheit rankt sich die Legende, dass der Pontifex Maximus an den vier Ecken des Baues Sand verschüttet haben soll. Die Anzahl der Körner soll den Tagen des Ablasses entsprechen. Deshalb knieten Wallfahrer an den vier Ecken nieder, um die Vergebung der Sünden zu erlangen.
Kosakenfriedhof Kosakenfriedhof - das Drama an der Drau
Auf diesem Friedhof sind Kosaken begraben, die in einem Feldlager am nördlichen Ufer der Drau bei Lienz im Frühjahr 1945 gestorben sind, als das Kosakenlager von der britischen Armee geräumt wurde, welche die Kosaken in Judenburg an die Rote Armee übergeben wollte. Nur wenigen gelang die Flucht. Die dramatischen Ereignisse rund um diese Deportation machte Osttirol zum ersten und bisher einzigen Mal zum Schauplatz der Weltgeschichte. In 29 Gräbern liegen dort etwa 300 Kosaken. Es handelte sich um militärische Einheiten und ihren Tross, die vor den Tito-Partisanen aus dem nördlichen Jugoslawien über Italien nach Österreich geflohen waren.
Lienzer Klause - Historische Verteidigungsanlage bei Leisach
Ca. drei km südwestlich von Lienz, am Eingang ins Pustertal, liegt die Lienzer Klause, die in der Tiroler Geschichte einen großen Stellenwert hat. Unter einer Klause verstand man eine Befestigung zur Absperrung und Verteidigung der Straße. Die ältesten Teile stammen aus dem Jahr 1240, vom Brixener Bischof zum Schutz gegen die Görzer Grafen erreichte. Am 8. August 1809 wurde die Klause von den Tirolern heldenmütig gegen eine zwanzigfache Übermacht von Franzosen und Italienern verteidigt. Albin Egger-Lienz verewigte das Gefecht in seinem berühmten Bild „Das Kreuz"

 

 

 

 


 

 


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