Ein kulturhistorischer Stadtrundgang
Ein kulturhistorischer Stadtrundgang

Liebburg, Hauptplatz Nr. 7 - Die Freiherrn von Wolkenstein-Rodenegg, Inhaber der Herrschaft von Lienz, errichteten in den Jahren 1605 bis 1608 die Liebburg. Im westlichen Anbau, heute als „Fronfeste" bezeichnet, war die Kapelle untergebracht. Nach dem Brand im Jahre 1609 wurde die Liebburg beim Wiederaufbau um die repräsentativen seitlichen Türme mit Zwiebelhaube erweitert. Die Wolkensteiner nutzten die Liebburg zuerst als Wohnsitz, später wurde sie das Verwaltungszentrum der Herrschaft Lienz und seit dem 19. Jahrhundert Sitz verschiedener Behörden. Der Ankauf durch die Stadt Lienz erfolgte 1980. Architekt Dieter Tuscher vollführte den gelungenen Umbau zum Rathaus. Für die vorbildliche Revitalisierung erhielt die Stadt Lienz 1991 die begehrte EUROPA NOSTRA - Auszeichnung.
| Gebäude der Hypo-Bank, Hauptplatz Nr. 2 - Das äußerst anspruchsvolle Werk moderner Architektur wurde von Raimund Abraham geplant. Geboren 1933 in Lienz, wirkt er an der Cooper-Union School of Architecture in New York - der mit Abstand besten Architekturschule Amerikas. Das Gebäude der Hypo Bank ist eines der nur fünf Bauten Abrahams, zu denen auch das Kulturhaus in New York zählt. Die Fassade des Hypo Gebäudes ist wie ein Schild gestaltet und nimmt auf die seitlich anschließenden Gebäude Bezug. Sehenswert ist auch die Nordfassade. | |
| Kirche zu St. Antonius zu Padua - Der Sakralbau dürfte zu dem ehemals nebenstehendem „Görzer Haus", dem Stadtsitz des letzten Görzer Grafen Leonhard, gehört haben. Nach 1500 zum Fronkasten, in dem das dem Landesfürsten zustehende Fronerz gesammelt wurde, umfunktioniert. Nach dem Rückgang des Bergbaus in der Lienzer Gegend wurde dieser nicht mehr benötigt und so erfolgte um 1660/1668 der Umbau zur Kirche. Die Ansicht mit dem Zwiebelturm bildet optisch einen wichtigen Abschluss des Hauptplatzes auf der Ostseite. Der Hauptaltar aus 1702 stammt aus der Liebburg-Kapelle mit Bildern von „St. Antonius von Padua" und „St. Johannes von Nepomuk". Der rechte Altar mit Bildern „St. Silvester tauft Kaiser Konstantin" und „St. Silvester bezwingt den Drachen" - vom Lienzer Maler J. Hofmann d.Ä. - wurde 1660 gestiftet. Seitlich sind die Statuen zweier Bischöfe zu sehen. Am linken Altar von 1660/1670 die Gemälde-Kopie des Mariahilf-Bildes von Lukas Cranach im Innsbrucker Dom und die Dreifaltigkeit. 1946 wurde das St. Antonius Kirchlein der griechisch-orthodoxen Gemeinde von der Stadt zur Verfügung gestellt. | |
| „Altes Spital" mit Kirche - Als städtische Sozialeinrichtung am Ende des 13. Jahrhunderts gegründet, hatte es nichts mit einem Krankenhaus im heutigen Sinn zu tun, sondern war eher einem Alterheim vergleichbar. Gegen Übergabe einer Geldsumme und/oder Realbesitz konnte man sich „einpfründen". Es wurden jedoch auch mittellose Lienzer aufgenommen und versorgt. Erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bahnte sich die Entwicklung zu einem Krankenhaus an, wenn auch weiterhin zwischen Patienten und „Pfründnern" unterschieden wurde. In diesem Sinn erfüllte das „alte Spital" seine Funktion bis zum Bau des neuen Bezirkskrankenhauses im Jahre 1931. Heute ist in dem Gebäude, nach einer gelungenen Sanierung durch Architekt Dieter Tuscher, das Bundes-Oberstufen-Realgymnasium untergebracht. Die gesamte Anlage wurde mehrmals verändert. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche unter Einbeziehung des gotischen Mauerwerks barockisiert. Die Lienzer Spitalskirche galt der Architektur und Ausstattung nach als eine der einheitlichsten Barockkirchen Tirols, bis sie im April 1945 bei einem alliierten Fliegerangriff schwer beschädigt wurde. Wiederherstellung 1952/57. Die nicht mehr geweihte Kirche dient heute der Durchführung von Veranstaltungen und Ausstellungen. |
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| Ehemaliges „Siechenhaus", Kärntnerstraße Nr. 39 - Eine weitere Sozialeinrichtung der Stadt. Im Siechen- oder Leprosenhaus wurden unheilbar Kranke untergebracht, von denen die Gefahr einer Ansteckung ausging. Die Aussätzigen lebten unter Aufsicht und Pflege des „Siechenhausvaters". Sie erhielten eine eigene Tracht und mussten beim Ausgehen eine hölzerne Klappe oder eine Glocke tragen, um die Passanten rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Das Gebäude wurde wie alle Siechenhäuser weit außerhalb der eigentlichen Stadt errichtet. 1334 erstmals erwähnt, dürfte es aber wesentlich älter sein. Im Jahre 1809 wurde es endgültig aufgelassen und verkauft. Die Südseite schmückt das Fresko „Erweckung des Lazarus" aus 1612 von Erasmus Hämmerl. Die gemalte Sonnenuhr stammt vom Beginn des 17. Jahrhunderts. | |
| Bildstock im Garten des Siechenhauses - Datiert um 1400, gilt er als ältester bemalter Bildstock Tirols. Dicker Schaft mit massivem Aufsatz, vier Nischen und einem Pyramidendach. Malereien mit den Darstellungen „Anbetung der Heiligen Drei Könige", „Kreuzigung" mit Maria und Johannes, die Heiligen Dorothea und Katharina zwischen zwei Bischöfen und St. Christophorus. | |
| Kirche St. Michael - Als romanischer Bau in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden. Mitte bis zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts Beginn der Erneuerung im gotischen Stil durch die Görzer Bauhütte. Zuerst wurde der Chor und dann das Langhaus unter Einbeziehung des romanischen Mauerwerks von Andrä und Bartlmä Viertaler aus Innichen zwischen 1510 und 1531 gotisiert. Finanziert wurde der Bau vermutlich durch die Herren von Graben. Virgil Graben hat im Jahr 1501 mit der Stiftung eines Benefiziums die Kirche mit einem ständigen Kaplan versehen. St. Michael ist auch die Begräbniskirche derer von Graben und Anverwandten. | |
| Stadtpfarrkirche St. Andreas - Archäologische Grabungen haben ergeben, dass die Ursprünge der Kirche bis in spätrömische bzw. frühchristliche Zeit auf einen Bau des 5. Jahrhunderts zurückreichen, der in der karolingischen Zeit des 10. Jahrhunderts erweitert wurde. Eine romanische Kirche wurde 1204 geweiht und dessen Westwand in den nachfolgenden gotischen Bau miteinbezogen. Die Görzer Bauhütte errichtete ab 1430 die spätgotische, 1457 geweihte Basilika. Der Turm, im oberen Teil neugotisch, wurde 1907/09 aufgebaut. Über den Seitenportalen befinden sich romanische Reliefs mit Kopf und Osterlamm. An den Türen Bronzeplastiken und Türgriffe der Hll. Apostel Andreas und Petrus von Jos Pirkner aus 1969. Er hat auch das Steinrelief „Berufung von Petrus und Andreas" geschaffen.
Das Kircheninnere besteht aus drei Schiffen mit Sternrippengewölbe und dem spitzbogigem Triumphbogen mit Fresko „Christus als Weltenrichter" aus 1446. |
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Bezirkskriegerdenkmal - Ein bewusst schmucklos gehaltener Sakralraum von Clemens Holzmeister aus den Jahren 1924/25. Durch das Zusammenwirken von Holzmeister mit Albin Egger-Lienz wurde eine der eindrucksvollsten Kriegergedenkstätten Österreichs geschaffen. Egger-Lienz hat den Raum 1925 mit einem vierteiligen Gemäldezyklus ausgestattet: „Sämann und Teufel" (Sämann sät Gutes, Satan Hass und Zwietracht); „Sturm" (Sieger bleibt vorerst der Tod) und „Der Auferstandene". Diese ungewohnte und wenig prunkvolle Darstellung war lange Zeit sehr umstritten und hatte auch zu einem von Rom verhängten Verbot der Abhaltung von Gottesdiensten geführt, das erst 1983 aufgehoben wurde. Hier in der Kapelle ist auch die Grabstätte des Künstlers Albin Egger-Lienz. Die Namen der in den beiden Weltkriegen gefallenen 3234 Osttiroler sind in der Kapelle unter den Arkaden verzeichnet. |
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| Tamerburg - Die erste Bauphase des massiv vierkantigen Gebäudes mit Eckerkern ist für das späte 13. und 14. Jahrhundert anzusetzen. Eine klare Funktion des Gebäudes ist nicht bekannt, nur ein eventueller Zusammenhang mit dem Lienzer Stadtrichter Ernst von Dobrawitz. Nach zwei weiteren Bauphasen Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Tamerburg vom Geschlecht der Welsperger als adeliger Ansitz genutzt. 1654 erwarb der Lienzer Stadt- und Landgerichtsschreiber Marx Dinzl von Angerburg das Anwesen. Erst seit dem 18. Jahrhundert als „Tamerburg" bezeichnet, wurde sie später Bauerngehöft und 1992 von der Stadt Lienz für kulturelle Nutzung angekauft. Das Gebäude steckt noch immer voller Rätsel. Der Überlieferung nach soll die „Weiße Frau" vor Todes- und Unglücksfällen ruhelos durch das Haus wandern. | |
| Kloster der Dominikanerinnen mit Kirche zu Mariae Heimsuchung - Das Lienzer Kloster ist das älteste unter den bestehenden Dominikanerinnenklöstern im deutschen Sprachraum. Eine große Stiftung der Grafen von Görz führte 1243 zum Bau des Klosters. Es wurde in Folge durch den heimischen Adel, besonders aber durch die Grafen von Görz gefördert. Nach dem großen Brand 1613 erhielt das Kloster um 1635 sein heutiges Aussehen. Auch die Kirche wurde erneuert und 1637 geweiht.
Der Innenraum ist mit drei Jochen durch massive Strebepfeiler gegliedert. Der Chor wurde nach einem Bombentreffer 1945 neu gestaltet. Der Altar mit Tabernakel ist einfach, dahinter das Fresko „Aufnahme Mariens in den Himmel" von Hans Andre aus 1949. An der Triumphbogenwand sind die Reliefs „Mariae Heimsuchung" und „Die Heiligen Dominikus und Hyazinth" aus 1969 von Josef Troyer aus Prägraten zu sehen. Er war ehemals Dombildhauer zu St. Stephan in Wien. In der Seitenkapelle („Grüftl") ist ein Altar von Beginn des 19. Jahrhunderts und eine spätgotische Plastik des hl. Bischofs Wolfgang um 1510/1520. Die geistlichen Schwestern der Dominikanerinnen sehen seit Jahrhunderten eine wichtige Aufgabe darin, Kinder schulisch zu betreuen. |
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| Schloss Bruck - Am Eingang des Iseltales, auf einer dem Schlossberg vorgelagerten Kuppe, liegt die hochmittelalterliche und voll ausgebildete Dynastenburg Schloss Bruck. Zum ältesten Baubestand gehört der Bergfried. Dessen erste Etage diente unter anderem als Gerichtssaal. Am Boden sieht man die Falllöcher, die direkt ins Burgverlies führten. Hier fand 1679/80 auch der letzte Hexenprozess in der Herrschaft Lienz gegen Emerentia Pichlerin statt. An den Bergfried angeschlossen ist ein noch vor 1500 erbauter Trakt mit Palas und Kapelle und der ebenfalls an die Ringmauer angebaute Nordwest-Trakt. Die Burgkapelle ist das Schmuckstück der Burg. Ihre Zweigeschossigkeit drückt die besondere Stellung der landesfürstlichen Familie der Görzer aus. Der Lienzer Maler Nikolaus Kenntner und der „Hofmaler" Simon von Taisten schmückten die Kapelle mit aussagekräftigen Fresken. Unter den dargestellten Heiligenfiguren findet man auch die regierenden Herrscher und deren Angehörige. Das 16. Jahrhundert, die Zeit der Freiherrn von Wolkenstein-Rodenegg, brachte bezüglich der Errichtung von Bauten an der Ringmauer große Veränderungen.
Nachdem die Wolkensteiner Anfang des 17. Jahrhunderts in die neu errichtete Liebburg gezogen waren, und am Ende des 18. Jahrhunderts auch Behörden wie das Landgericht und das Rentamt das Schloss verließen, geriet die Burg immer mehr in Verfall. In der napoleonischen Zeit diente sie als Kaserne und Spital. Der Lienzer Spediteur Josef Oberkircher erwarb sie 1827 und errichtete eine Brauerei und Gastwirtschaft. Seit 1942 ist Schloss Bruck im Besitz der Stadt Lienz, die 1943 das Museum „Osttiroler Heimathaus" in dessen Räumen eröffnete. Ab 1987 wird die Burg in mehreren Abschnitten generalsaniert. Seit der Landesausstellung im Jahr 2000 wird jährlich eine große Sonderausstellung gezeigt. Die berühmte Egger-Lienz Ausstellung, als auch die jeweiligen Sonderausstellungen sind von Mai bis Oktober zugänglich. Ebenso der Rittersaal, in dem das bemerkenswerte riesige Virgener Fastentuch von Stefan Flaschberger aus 1598 zu sehen ist, die Kapelle, das gemalte „Saalele" und der Bergfried, von dem man eine großartige Aussicht über den Lienzer Talkessel genießen kann. |
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| Vaterhaus von Albin Egger-Lienz, Schweizergasse Nr. 33 -Georg Egger, Fotograf von Beruf, förderte die Ausbildung seines Sohnes Albin, in dessen Karriere er seinen eigenen Wunschtraum verwirklicht sah. Heute ist in den Räumen die Galerie Marlies Eck untergebracht. Es gibt die Möglichkeit der Besichtigung des ehemaligen Gartenateliers von Egger-Lienz, in dem die Kohlezeichnung „Sämann" erhalten blieb.
Eine permanente Ausstellung von Albin Egger-Lienz ist im Schloss Bruck zu sehen.
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| Franziskanerkloster mit Kirche zu „Unserer lieben Frau Mariae Himmelfahrt" - Von Gräfin Euphemia von Görz-Tirol und ihren Söhnen 1349 als Karmelitenkloster gestiftet. Die Karmeliten betreuten das görzische Benefizium auf Schloss Bruck und die Lienzer Garnison seit dem 18. Jahrhundert und unterrichteten in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts die männliche Lienzer Schuljugend. In der Zeit des Josephinismus wurde das Karmelitenkloster 1785 aufgehoben und an die Franziskaner übergeben.
Der Kirchenbau war ca. 1369 vollendet. Das Langhaus wurde durch die Görzer Bauhütte 1430/40 erneuert. Davon ausgehend besteht bis heute ein einheitlicher spätgotischer Gesamteindruck. Der Raum ist in fünf Joche gegliedert und von einem Sternrippengewölbe überspannt. Beeindruckend ist das „Feldner Kreuz", um das sich viele Geschichten ranken. Es ist schon fast 500 Jahre alt und über viele Umwege in das Kloster gekommen. Die gotische Pietá, um 1400 entstanden und im 19. Jahrhundert überschnitzt. wurde ehemals als Gnadenbild verehrt. Unter den Gemälden befinden sich 14 Stationstafeln von Johann Georg Höttinger aus 1728. |
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Johannesplatz - Der Platz lag ursprünglich vor den Toren des Burgums. Hier entwickelte sich das „bürgerliche Lienz", mit Werkstätten, Verkaufsgewölben, Tavernen und Herbergen. Am Platz befand sich die Kirche zu „St. Johannes dem Täufer" (Erinnerungstafel), deren Ursprünge noch in das 13. Jahrhundert zurückgehen. Nach einer Brandkatastrophe wurde sie von 1468 bis 1491 neu errichtet. 1798 bei einem neuerlichen Brand zerstört, wurde die Ruine 1815 entfernt. Die Mariensäule stand ursprünglich am Hauptplatz und wurde 1861 hier aufgestellt. Die Marienstatue stammt von Michael Rasner aus 1716.
Ältestes Rathaus der Stadt Lienz, Muchargasse Nr. 1 - An der Südseite das Fresko „Minnesänger Heinrich, Burggraf von LIenz am Görzer Hof" von Franz Walchegger (Lienz) aus 1955.
Der Bildstock am Beginn des nördlichen Teiles der Kreuzgasse trägt das Datum 8. April 1609. An diesem Tag ist im gegenüber liegenden Haus des Tuchscherers Christoph Ebenperger ein katastrophaler Brand ausgebrochen, der sich, begünstigt durch den starken Wind, rasch zum Zentrum hin ausbreitete. Innerhalb von drei Stunden war die ganze Stadt ein Flammenmeer. Lienz gehört mit Sicherheit zu den Städten Tirols die am öftesten abgebrannt sind, was den Reiseschriftsteller Ludwig Steub 1875 zur sarkastischen Bemerkung veranlasste: „Die Stadt Lienz beobachtet schon seit vielen Menschenaltern die Gepflogenheit, von Zeit zu Zeit abzubrennen und dann immer wieder aufgebaut zu werden." |
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Messinggasse Nr. 6 - Am Haus die Darstellung des Minnesängers Heinrich Burggraf von Lienz (ca. 1190-1256) aus der Manessischen Liederhandschrift. Rechts die „Alte Schmiede" und Abzweigung in die Alleestraße.
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| Pfarrkirche „Zur heiligen Familie" - Geplant von den Lienzer Architekten Otto Gruber und Hans Buchrainer. Langgestreckter Bau mit abgesetzter Rundapsis und Turm über dem Chorraum. Der Eingangsbereich wurde 1963 von Jos Pirkner gestaltet: Darstellungen von „Mariae Verkündigung" und der „Flucht der Hl. Familie nach Ägypten" in einer Verbindung von Treibarbeit und Mosaikhintergrund. Der Innenraum ist eine große Halle mit fensterartigen Schlitzen an der Nordseite, flacher Holzdecke, die linke Seite von Säulen gestützt und eingezogenem Chor mit starkem Lichteinfall von oben. | |
| Martin Luther-Kirche - Die Lienzer Pfarre der evangelischen Diözese wurde 1954 selbständig. Anstelle des hölzernen Erstbaues wurde die jetzige Kirche in Bruchsteinmauerwerk nach Plänen von Architekt Otto Gruber (Lienz) errichtet.
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| Sehr geehrte User der Website www.lienz-hat-alles.at. Dieser kulturhistorische Stadtrundgang ist lediglich ein kurzer Auszug aus dem Kulturführer der Stadt Lienz „Unsere Stadt ist eine Schatztruhe". Das Gesamtwerk umfasst 72 Seiten und ist um € 7,-- an folgenden Verkaufsstellen in den Sprachen deutsch, englisch und italienisch erhältlich.
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